Schulgeschichte

Schule mit Tradition

So fing alles vor 300 Jahren an.

Name der Schule

Durch die Namensgebung "Cosmas und Damian-Schule" wurde die alte langjährige Bezeichnung "Schule an der Berliner Str." abgelöst.

Den Namen wählten die Eltern und Lehrkräfte bewusst; er hat somit für die Schule Verpflichtung.

Die Heiligen Cosmas und Damian, die Patrone der Stadt Essen, waren im Altertum Laienpriester der Ökumene. Sie stammten aus Kleinasien, der heutigen Türkei, und wirkten als Ärzte im gesamten heutigen europäischen Raum. Ihre Verdienste liegen darin, dass sie ohne Bezahlung Kranke heilten und sich um ihr Seelenwohl kümmerten. Dabei spielte es für sie keine Rolle, welcher Nation bzw. welcher Religion diese bedürftigen Menschen angehörten. Für ihr selbstloses Handeln und wegen der Verbreitung des Christentums starben sie den Märtyrertod.

Statuen von Cosmas und Damian sind u.a. an der Fassade unseres Rathauses und in der Münsterkirche der Stadt Essen zu sehen.

Da in unserer Bekenntnisschule die Lehrerinnen und Lehrer sowie viele Eltern ihre Überzeugung ernst nehmen und entsprechend versuchen zu leben, achten sie auch die Überzeugung anderer. Unser Auftrag ist somit, nicht zu selektieren, sondern sich um alle Kinder zu kümmern, egal welcher sozialen Herkunft, Nationalität oder Konfession.

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So fing alles an

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Die erste Schule in Frohnhausen wird für das "normale Volk" gebaut. Es gab außer ein paar Bauernhöfen nur Felder, Wiesen und Wald..

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war das Haus zu eng und im schlechten Zustand. Der Lehrer arbeitete wegen des geringen Lohns nebenbei als Bergmann.

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zog man in die neue Schule, ein Steinbau mit zwei Klassen und einer Lehrerwohnung.

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zog man in die neue Schule, ein Steinbau mit zwei Klassen und einer Lehrerwohnung. Die zunehmende Bevölkerung, hervorgerufen durch die Industrialisierung, machte einen Anbau erforderlich. Rund 400 Kinder aus den umliegenden   Bauernschaften wurden in fünf Räumen von vier Lehrern unterrichtet.

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war die Gründung weiterer Schulen, da durch die Kruppsche Gussstahlfabrik die Bevölkerung enorm zunahm.

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Zwischen 1895 und 1910 wuchs die Bevölkerung von 5 715 auf 27 306 an.

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fand die feierliche Einweihung des heutigen Schulgebäudes an der Berliner Straße statt. Das für die damalige Zeit prächtige Gebäude verfügte über 17 Klassen und "reichlichem Nebengelass".

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Der 1. Weltkrieg hatte Auswirkungen auf den Schulalltag. Neun Lehrer wurden "zu den Fahnen" gerufen. Klassen wurden zusammengelegt. Im "Steckrübenwinter" 1916/17 verschickte man 255 Kinder aufs Land.

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Fruchtbare Arbeit geschah in der Weimarer Zeit. 1928 schaffte die Schule den ersten "Lichtbildapparat" an. Die Lehrer Stenger und Wiemers stellten  ein selbstgebautes Radio vor. Das 10- Minuten-Turnen wurde eingeführt.

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waren an der Schule noch 1278 Kinder, 10 Jahre später nur noch 547.

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fand eine tiefgreifende Veränderung statt. Der Druck auf die Lehrerschaft  war enorm: Hitlergruß, Flaggenparaden, NS-Lieder und entsprechende Gedichte.

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wurde die Konfessionalität unserer Schule abgeschafft. Die Schule hieß nun "Friedel-Schrön-Schule", genannt nach einem jungen Nationalsozialisten. Während des zweiten Weltkrieges belegten die Polizei-, Luftschutz- und Sanitätseinheiten das Schulgebäude. Lehrer zog man zum Waffendienst ein, Schulen wurden zusammengelegt und die Schüler verteilt.

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lief die "Kinderlandverschickung" an. 100 Kinder wurden, begleitet von zwei Lehrern, in die Tschechoslowakei gebracht. Weitere Kinder in den "Aufnahmegau" Schwaben.

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zog die Firma Krupp in das Gebäude ein.

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Am 11. März 1945 wurde durch Luftangriff ein großer Teil des Gebäudes zerstört. Mit Kriegsschluss sammelte man die Kinder sozusagen von der Straße.  Aus dem Schülerbestand von 94 Kindern wurden am 13.8.1945 wieder 244 Kinder. Kreuze durften wieder an die Wände.

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Evakuierte drängten in die Heimat zurück.1946 zählte die Schule wieder 868 Schüler und Schülerinnen in 14 Klassen. Die Fenster hatten noch Pappe und Bretter. Die Heizung war noch defekt. Steifgefroren saßen die Kinder in den Räumen, nur wenige fehlten.

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Bis 1949 brachte die Schulspeisung eine Erleichterung, 1950 wanderten viele Schüler in die wiedereröffneten Nachbarschulen ab. Die Kriegsschäden wurden behoben und mit den zeitgemäßen Richtlinien begann ein neuer Unterricht.

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1968 war das Ende der Volksschule. Im Schulgebäude war nun die Grundschule beheimatet. Ihren konfessionellen Charakter behielt sie, nachdem sich die Mehrheit der Eltern dafür ausgesprochen hat. Für die Katholische Berliner Schule begann durch pädagogische Umstrukturierung ein neues Zeitalter.Mit dem neuen Jahrtausend erhält sie den Namen "Cosmas- und Damian-Schule".

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2006 wird die Schule eine Ganztagsschule und damit ein "Zuhause" für z. Zt. 100 Schüler und Schülerinnen. 

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Im Schuljahr 2008/09 befinden sich insgesamt 220 Jungen und Mädchen an der Schule. Sie werden in insgesamt 8 Klassen von 12 Lehrkräften unterrichtet.

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